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PRESSESTIMMENZu "Zmizt im Läba" Mit seinem dritten Solo-Programm «Zmizt im Läba» hat der Engadiner Kabarettist Flurin Caviezel am Dienstag in der Churer Klibühni Premiere gefeiert – Musik-Kabarett vom Feinsten. Virtuos spielt er mit Worten, Musik und Sprachen. Meisterhaft mixt er Italienisch, Deutsch, Romanisch und Französisch, mischt Namen zu neuen Kombinationen und macht dabei auch nicht Halt vor gesellschaftspolitischen Anspielungen. Passend platzierte Pointen zielen über das ganze Programm hinweg in den kleinkarrierten Alltag. Wortspiele, manchmal skurril und absurd geführt, machen das Programm witzig, schnell und ironisch. Dazwischen glänzt Caviezel mit Zaubertricks, die er für das Klassentreffen vorbereitet. Allein schon durch ihre Albernheit werden diese zu kleinen Programmhöhepunkten des Klibühni-Abends. Ausser mit seinen Wortspielen brilliert Caviezel auch mit seinem mimischen Geschick und seinen musikalischen Fähigkeiten. Etwa dann, wenn er seiner Handorgel Victoria musikalisch seine Liebe erklärt oder ein grosses Repertoire an Evergreens, alle in Kurzversionen, aneinanderhängt. Die Südostschweiz, 06.05.2010 In seinem dritten Kabarett-Programm ist Flurin Caviezel zur falschen Zeit am rechten Ort: «Zmizt im Läba» feierte am Dienstag Premiere in der Klibühni. Instrument, Stuhl, Mann: Mehr ist da nicht, kein Kostüm, kein Alphorn, keine Geige. Flurin Caviezel hat sein Kabarett einer Entschlackungskur unterzogen, reduziert auf das Wesentliche: auf seine Liebste, die «Victoria», einen Barhocker und sich selbst. Caviezel spielt quasi sich selbst, respektive er spielt damit, sich selbst zu spielen, wie er spielt. Schon seit Wochen war diese Premiere in der Klibühni ausverkauft, und um 20 Uhr, also immerhin 30 Minuten vor Beginn, da drängte sich das Publikum bereits vor der Saaltüre. Drinnen angekommen, wusste Caviezel die Zuschauenden schnell in seinen Bann zu ziehen. Und das immer wieder auf musikalisch hohem Niveau. Caviezel wäre nicht Caviezel, wenn er seiner musikalischen Virtuosität nicht noch eine sprachliche beistellen würde. So fabulierte er in Italienisch, Französisch und Rätoromanisch über – ja, über was eigentlich? Politikergeschwätz wohl, denn die würden es lieben, von Sprache zu Sprache zu springen, so müssten sie weniger sagen, und die Zeit sei trotzdem um. Bündner Tagblatt, 06.05.2010 |
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